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Proteinriegel Test

Platz 1

IronMaxx Protein Chocolate

Vorteile

  • super Konsistenz
  • sehr guter Geschmack
  • guter Post-Workout Snack

Nachteile

  • Zucker in verschiedenen Formen enthalten
  • Füllstoff und künstliche Aromen
Bewertung
2.3 gut
02/2019
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Platz 2

Hejbar Protein Bar Cookies & Milk

Vorteile

  • hoher Anteil an Ballaststoffen
  • überschaubare Inhaltsstoffe
  • kaum Kohlenhydrate

Nachteile

  • Konsistenz leicht trocken
  • recht hoher Preis
Bewertung
2.4 gut
02/2019
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Platz 3

Seitenbacher Protein-Riegel Schoko

Vorteile

  • Riegel ist in zwei Teile geteilt, gut portionierbar
  • natürliche Zutaten
  • gute Proteinquelle

Nachteile

  • Schokoladengeschmack recht dezent
Bewertung
2.4 gut
02/2019
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Weider 52 Milk Chocolate

Vorteile

  • viel Protein
  • krümelt nicht – gut für unterwegs
  • klein und handlich

Nachteile

  • recht zäh und klebt an den Zähnen
  • Zusatz von Palmöl
Bewertung
2.6 befriedigend
02/2019
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Mars Protein

Vorteile

  • schmeckt sehr gut und ist optisch und geruchlich ansprechend
  • gute Nährwerte
  • stillt den Heißhunger auf Süßes/Schokoriegel

Nachteile

  • teuer im Vergleich zu manch anderen Proteinriegeln
  • diverse Süßungsmittel enthalten
Bewertung
2.7 befriedigend
02/2019
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Snickers Protein

Vorteile

  • ein leckerer Riegel
  • stillt den Heißhunger auf Süßigkeiten
  • sieht sehr appetitlich aus und riecht auch so

Nachteile

  • enthält diverse Zuckerzusätze
  • Kollagen Hydrolysat als Bestandteil der Proteinquelle
Bewertung
2.8 befriedigend
02/2019
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Frey Nutrition Fiber Bar Cookies&Cream

Vorteile

  • gute Nährwertverteilung
  • Auflistung der Aminosäuren
  • hoher Ballaststoffanteil

Nachteile

  • ziemlich zäh und trocken
  • sehr süß
  • geschmacklich eher schwach
Bewertung
2.9 befriedigend
02/2019
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Proteinriegel

Vor allem im Kraftsportbereich findet der Eiweißriegel Verwendung, aber auch Menschen, die sich mit anderen Sportarten beschäftigen oder an einer Gewichtsreduktion arbeiten, greifen zu dem eiweißhaltigen Riegel. Die richtige und sinnvolle Verwendung sowie die Wahl des Produkts sollten gut überlegt sein. Obwohl es Proteinriegel in diversen Geschmacksrichtungen gibt und sie süß und lecker schmecken, gehören die Riegel zur Sportnahrung und sind keine Süßigkeit für Zwischendurch.

Eiweißriegel: Viel mehr, als nur ein Snack

Definition von Proteinriegeln

Als Proteinriegel, Eiweißriegel oder Protein Bar bezeichnet man Snacks, die durch einen hohen Eiweißgehalt im Vergleich zu anderen Makronährstoffen aufweisen. Dabei ist es zweitrangig, welche Eiweiße der Riegel enthält, die Proteine können tierischen oder pflanzlichen Ursprungs sein. Der Zweck der Riegel besteht darin, den Eiweißbedarf des Menschen zu decken. Insbesondere sind ist ein Protein Bar für Menschen mit einem erhöhten Proteinbedarf interessant.

Merkmale der Eiweißriegel

Die Bezeichnung Protein Bar oder Eiweißriegel tragen nur Riegel, die im Vergleich zu Fetten und Kohlenhydraten einen außergewöhnlich hohen Proteinanteil haben. In der Regel liegt der Eiweißgehalt bei mindestens 20% und kann bei einigen Herstellern über 50% liegen. Die Riegel sollen neben dem unterstützenden Effekt auch geschmacklich und optisch lecker und ansprechend sein.

Begriff: Proteinriegel

Der Begriff „Proteinriegel“ ist in Deutschland nicht geschützt und unterliegt keinen Kontrollen. Es gibt keine Mindestmenge Eiweiß, die ein Riegel enthalten muss um den Namen zu tragen. Daher ist ein Blick auf die Zutaten beim Kauf von höchster Bedeutung.

Oft wird der Begriff Proteinriegel mit dem Begriff Energieriegel verwechselt. Obwohl auch ein Eiweißriegel reichlich Energie, also Kalorien, liefert, handelt es sich bei handelsüblichen Energieriegeln meist um kohlenhydrathaltige Getreideriegel.

Zusammensetzung von Eiweißriegeln

Es gibt unendlich viele Eiweißriegel auf dem Markt und die Zusammensetzung ist sehr unterschiedlich. In erster Linie wird bei der Herstellung auf den Anteil der Proteine geachtet, ansonsten variieren die Bestandteile je nach Marke enorm.

Nährwerte der Proteinriegel

Beim Proteinriegel sind nicht nur die Inhaltsstoffe, sondern die Nährstoffwerte von höchster Bedeutung. Für die Bewertung des Riegels werden folgende Nährstoffe beachtet:

  • Proteine
  • Kohlenhydrate (aufgeteilt in Polyole und Zucker)
  • Fette
  • Sonstige Stoffe und Zusätze (meist in einer geringen Menge)
Was sind Polyole?

Polyole sind organische Verbindungen, die Hydroxylgruppen enthalten. Synonyme dafür sind Zuckeraustauschstoffe, mehrwertige Alkohole oder auch Zuckeralkohole. Diese werden meist als Zuckerersatz verwendet, können aus Pflanzen und Pilzen gewonnen werden und dienen in der Ernährung dazu, den Geschmack des Zuckers nachzuahmen ohne oder nur mit sehr wenigen Kalorien. Polyole beeinflussen die Insulinproduktion nicht und sind für eine Low-Carb-Ernährung oder kalorienreduzierte Ernährung geeignet.

Zucker in den Protein Bars

Je nach dem welches Ziel man verfolgt, kann Zucker im Eiweißriegel sehr sinnvoll sein. Zucker zählt zu den Net-Carbs und bietet sofortige, schnell verfügbare Energie und Kraft. Außerdem spielt Zucker immer noch eine große Rolle bei dem Geschmack des Produkts. Wer aber auf eine kohlenhydratarme Ernährung baut, sollte Proteinriegel mit einem möglichst geringen Zuckergehalt einnehmen. Im Proteinriegel Test schneiden stark zuckerhaltige Eiweißriegel eher schlecht ab.

Was sind Net-Carbs?

Net-Carbs, oder auch Netto-Kohlenhydrate ist eine Nährwertangabe, die aus den USA stammt. Dabei handelt es sich nicht um die gesamte Menge Kohlenhydrate in einem Proteinriegel, sondern lediglich um die Kohlenhydrate, die Einfluss auf den Blutzuckerspiegel nehmen.

Positive und negative Nährstoffe und Inhaltsstoffe hochwertiger Proteinriegel

An erster Stelle steht bei der Herstellung der Riegel die Qualität der verwendeten Zutaten. Verschiedenste Hersteller verwenden sehr unterschiedliches Eiweiß, zu den hochwertigen Proteinquellen gehören Whey Protein und Whey-Casein-Mischungen. Günstigere und schlechtere Alternativen sind beispielweise Proteine, die aus Soja gewonnen werden. Auch Weizen- und Kollagenproteine sind deutlich minderwertiger als Whey-Protein. Ebenfalls gibt es Proteinriegel, die nicht vegetarisch sind. Bei diesen Produkten wird das Protein aus günstigen Resten der Schlachtabfälle wie z. B. Sehnen gewonnen. Auch diese Bestandteile benötigt kein hochwertiger Proteinriegel, ebenso wenig wie Gelatine.

Des Weiteren ist übermäßig hoher Zuckergehalt im Proteinriegel nicht sinnvoll und kann aus einem gesunden Sport-Snack eine leere Kalorienbombe machen.

Fette spielen bei der Herstellung ebenfalls eine Rolle, zu gesunden Fettlieferanten gehören z. B. Nüsse. Von ungesunden Fetten wie Palmöl ist abzusehen.

Sinnhaftigkeit der Riegel für die gesunde Ernährung

Hochwertige, qualitative Protein Bars sind ein gesunder Snack und ein sinnvolles Nahrungsergänzungsmittel. Minderwertige, überzuckerte und eiweißarme Protein Bars sind hingegen keine sinnvolle Nahrung für einen Sportler.

Nicht nur zum Aufbau von Muskeln, sondern auch für alle Stoffwechselprozesse benötigt der Körper Eiweiße. Mangel an Proteinen durch die Ernährung zwingt den Körper dazu, Aminosäuren aus dem eigenen Gewebe zu entziehen und an notwendigen Stellen zu verbauen. Daher sollte man auch ohne Sport auf zahlreiche Proteinquellen achten.

Net-Carbs als wichtiger Wert in den Proteinriegeln

In vielen Proteinriegeln werden zur Kalorienreduktion Polyole genutzt. Diese zählen zu Kohlenhydraten, können aber vom Körper nur gering oder gar nicht verwendet werden und werden wieder ausgeschieden. Insulin wird dabei nur wenig oder gar nicht ausgeschüttet. Die Net-Carbs sind die für Sportler eigentlich relevante Nährwerte im Proteinriegel. Um die Netto-Kohlenhydrate in einem Riegel auszurechnen, müssen vom gesamten Kohlenhydratgehalt folgende Bestandteile abgezogen werden:

  • Zuckeralkohole sowie Zuckeraustauschstoffe
  • Resistente Stärke
  • Polydextrose
  • Ballaststoffe

Die Differenz ist die Menge der Kohlenhydrate, die den Blutzuckerspiegel beeinflussen und tatsächlich aufgenommen und verarbeitet werden, also die Net-Carbs. Für eine Low-Carb Ernährung oder die Berechnung der Makroelemente ist dieser Wert von hoher Bedeutung, da letztendlich nur die Netto-Kohlenhydrate eingetragen werden. Wer sich kohlenhydratarm ernährt, strebt also einen möglichst niedrigen Net-Carbs Wert an.

Zusätzliche Kohlenhydrate in den Eiweißriegeln

Grundsätzlich sind Kohlenhydrate im Eiweißriegel nicht negativ, sollten aber nicht Überhand nehmen. Kohlenhydrate sind im Muskelaufbau-Prozess relevant und liefern die notwendige Energie, um das Training mit voller Kraft zu absolvieren oder nach dem Training Muskeln aufzubauen.

Low-Carb-Proteinriegel

Bei Low-Carb Riegeln handelt es sich um Eiweißriegel, die neben einem hohen Proteingehalt unterdurchschnittliche Mengen an Kohlenhydraten, vor allem Zucker enthalten. Der Net-Carb Wert soll möglichst gering sein.

Funktionsweise der Protein Bars

Proteinriegel als sinnvolle Ergänzung für Sportler

Proteinriegel bieten dem Sportler die Möglichkeit, auf eine unkomplizierte Art und Weise die für das Training und den Muskelaufbau benötigten Eiweiße zu sich zu nehmen. Hochwertige Proteinriegel liefern den Sportlern schnell verwertbare Proteine, die beim Aufbau von Muskeln unabdingbar sind. Ebenfalls ist ein Eiweißriegel ein Energielieferant, der das effiziente Training unterstützt.

Proteinriegel zur Förderung beim Muskelaufbauen

Durch die Einnahme der Proteinriegel werden essenzielle Nährstoffe in einer kompakten Form aufgenommen. Für den Muskelaufbau benötigt der sportliche geforderte Körper ca. 2g Proteine pro 1kg Körpergewicht sowie einen Kalorienüberschuss. Die hochkalorischen, proteinhaltigen Riegel sind eine Unterstützung, um diese Voraussetzungen zu schaffen.

Ein hochwertiger Proteinriegel ist eine schnelle und unkomplizierte Möglichkeit, ausreichend Eiweiße in die Ernährung aufzunehmen. Durch die unkomplizierte Einnahme können sie vor oder nach dem Training gegessen werden, wodurch die Eiweiße binnen einer kurzen Zeit als Aminosäuren sich im Blut wiederfinden und verwertet werden können. Der Zeitpunkt der Einnahme ist zweitrangig.

Proteinriegel beim Erhalt der bestehenden Muskelmasse

Wer Muskeln erhalten möchte, benötigt ebenfalls Eiweiße. Es ist möglich, Protein Bars in die Ernährung miteinzubeziehen, auch wenn man keinen Sport macht. Beispielweise ist es in der Definitionsphase von hoher Bedeutung, die exakt notwendige Menge Eiweiße zu sich zu nehmen, um keine Muskeln abzubauen aber trotzdem Fett zu verlieren. Die Proteinriegel bieten die Möglichkeit, den Proteinbedarf zu decken.

Zu beachten ist aber der hohe Kaloriengehalt der Riegel und der stark gesenkte Verbrauch, wenn man keine Muskelmasse mehr aufbauen möchte oder gar mit Sport aufhört. Die Energie aus den Eiweißriegeln kann schnell zu einem Kalorienüberschuss und einer Zunahme an Fettgewebe führen.

Verwendung für Proteinriegel während einer Fettreduktion

Proteinriegel sind eine schnelle und praktische Eiweißquelle aber durch den hohen Energiegehalt keine Diätnahrung. Im Vergleich zu anderen Lebensmitteln haben auch hochwertige Protein Bars viele Kalorien bei einem eher geringen Sättigungseffekt. Eine Ernährung im Kaloriendefizit kann zwar Proteinriegel beinhalten um den Bedarf an Eiweiß zu decken, sollte aber in den Ernährungsplan einfließen nicht zusätzlich zum Tagesbedarf gegessen werden. Treibt man während der Diät Sport, kann ein Eiweißriegel die Stoffwechselprozesse mit der Eiweißzufuhr sinnvoll unterstützen.

Abnehmen und Kaloriendefizit

Um das Fettgewebe abzubauen muss der Mensch seinen Kalorienbedarf für den Tag berechnen und weniger Kalorien zu sich nehmen, als er verbraucht. Je höher das Defizit, desto schneller geschieht die Abnahme. Es ist auch bei einer Diät wichtig, nicht nur die allgemeine Zahl der Kalorien zu tracken, sondern auch die Makroelemente sinnvoll aufzuteilen. Pro 1kg Körpergewicht benötigt der Körper ca. 1,3g Eiweiß.

Proteinriegel sinnvoll einsetzen

Zielgruppe für die Einnahme der Proteinriegel

Wie Sportanfänger, so auch Fortgeschrittene und Leistungssportler profitieren von den Eiweißsnacks. Vor allem in der Massephase, also der Muskelaufbauphase, ist der Proteinriegel eine schnelle Methode, um ausreichend Eiweiße und Kalorien für den Tagesbedarf zu erreichen.

Zeitpunkt der Einnahme

Wenn man Proteinriegel speziell in Kombination mit dem Training verwenden möchte, ist der Zeitpunkt der Einnahme grundlegend irrelevant. Der Eiweißriegel kann vor, während oder nach dem Training eingenommen werden.

Vor dem Training: Es sind sinnvoll, den Riegel vor dem Training zu essen, wenn man z. B. ein Hungergefühl verspürt, die letzte Mahlzeit sehr lange zurückliegt oder man allgemein nicht ausreichend Energie zugeführt hat. Mit dem schnell verfügbaren Zucker aus dem Riegel ist das Training effektiver und kraftvoller. Ob der gewünschte Effekt des intensiveren Trainings eintritt, sollte der Sportler mit dem Proteinriegel seiner Wahl testen.

Nach dem Training: Unmittelbar nach dem Training befindet sich der Mensch in der anabolen Phase und die Muskeln benötigen verstärkt Eiweiß. Die Kohlenhydrate unterstützen den Transport und die Verwertung der Aminosäuren, die Kombination aus schnell verfügbaren Eiweißen und Zucker ist also für den Muskelaufbau wichtig.

Häufigkeit der Einnahme

Proteinriegel sollte man in die Kalkulation seines Ernährungsplans einbeziehen, um den Bedarf zu decken.

Wie oft man diese einnimmt, ist vom Aktivitätslevel, den Trainingseinheiten und der übrigen Ernährung sowie Nahrungsergänzungsmitteln abhängig. Viele Sportler nehmen nur an Trainingstagen Protein Bars zu sich. An diesen Tagen besteht ein erhöhter Kalorienbedarf durch die Verbrennung beim Sport sowie für den Muskelaufbau. Außerdem bietet der Proteinriegel die Möglichkeit, das erhöhte Hungergefühl zu stillen. Da die Riegel eine tolle Unterstützung bieten aber kein Ersatz für eine sinnvolle Ernährung sind, sollte man die Einnahme der Snacks auf 1-2 Riegel am Tag beschränken oder nur an Trainingstagen verwenden. Wichtig ist aber nicht nur die Menge, sondern auch die Zusammensetzung der Riegel.

Proteinriegel als eine Alternative zum Proteinshake

Proteinshakes bilden bei vielen Sportlern eine Grundlage zur Deckung des Eiweißbedarfs. Eiweißriegel werden als eine Ergänzung gesehen, da sie bei einem sehr hohen Kaloriengehalt weniger Proteine enthalten, als ein Shake. Diese Werte sind vom jeweiligen Hersteller abhängig, meist haben aber auch sehr eiweißreiche Riegel dennoch deutlich weniger Proteine, als ein Shake. Durch das Volumen verfügt ein Proteinshake zusätzlich über eine sättigende Eigenschaft, die bei einem 40-50g Proteinriegel geringer ausfällt. Whey Proteinshakes bieten ebenfalls schneller verfügbares Eiweiß, was beim Muskelaufbau relevant ist.

Trotzdem haben Proteinriegel einige Vorteile: Sie sind bequem und handlich, benötigen keine Zubereitung werden und können jederzeit eingenommen werden. Vor allem für Unterwegs, im Urlaub oder auf Reisen stellen also Eiweißriegel eine gute Alternative dar. Es ist empfehlenswert, einfach beide Varianten mit verschiedenen Geschmacksrichtungen zu testen.

Proteinriegel als Mahlzeitenersatz

Je nach Zusammensetzung des Riegels liefert der kleine Snack relevante Makroelemente und ist in den meisten Fällen hochkalorisch. Ob man mit einem Proteinriegel eine Mahlzeit ersetzen kann, ist stark von der persönlichen Aktivität und ebenso dem Empfinden abhängig. Ein Eiweißriegel ist kein Ersatz für eine ausgewogene, hochwertige Mahlzeit des Tages und ist eher als eine kompakte Lösung, um schnell und unkompliziert Proteine der täglichen Ernährung hinzuzufügen.

An manchen Tagen kann ein Proteinriegel eine kleinere Mahlzeit ersetzen, wenn der Mensch sich damit wohl und gesättigt fühlt. Dies sollte aber keine Regel sein.

Proteinriegel kaufen

Proteinriegel werden in Supermärkten, Drogeriemärkten, spezialisierten Fachgeschäften für Sport und mittlerweile auch in Apotheken vertrieben. Auch zahlreiche Fitnessstudios bieten Proteinriegel an. Die Preise unterscheiden sich enorm, ebenfalls die Qualität. Es gilt, einen hochwertigen Riegel zu finden, der einen echten Nutzen für den Muskelaufbau hat.

Hochwertigen Proteinriegel erkennen

Objektive Bewertung ist das erste Kriterium beim Kauf. Die Zutaten des Riegels müssen hochwertig sein: Beispielweise aus dem Whey gewonnene Proteine, ungesättigte Fettsäuren, Ballaststoffe und gemäßigte Zugabe an Zucker. Wie viele Kohlenhydrate der Mensch in seinem Riegel benötigt, hängt von den Zielen und dem persönlichen Ernährungsplan ab. Ist man beim Kauf unentschlossen, sollte man nähere Informationen aus einem Proteinriegel Test einholen um ein besseres Gefühl für Qualität zu bekommen. Der Verkaufsort muss nicht zwingend etwas über die Qualität des Produkts aussagen, relevanter ist die Zusammensetzung des Eiweißsnacks.

Auch den Wahrheitsgehalt der Werbeaussagen sollte man prüfen. Einige Produkte geben an, z. B. 30% Eiweiß zu beinhalten. Untersucht man die Zutatenliste genauer, sind es häufig nur knapp über 25%.

Kriterien zur Bewertung des Proteinriegels
  • Wie viel Eiweiß beinhaltet der Riegel?
  • Welche Proteine werden verwendet?
  • Wie viel Zucker ist im Riegel?
  • Wie hoch ist der Net-Carbs Anteil?
  • Welche Fette wurden verwendet?
  • Welche Zusätze, Konservierungsstoffe und Bindemittel beinhaltet der Riegel?
  • Wie kalorienreich ist der Riegel?

Vegetarische und vegane Proteinriegel

Es gibt zahlreiche Proteinriegel, die nicht vegetarisch sind, also aus Tieren hergestellte Bestandteile beinhalten. Unter anderem wird Insektenprotein verwendet.  Ein kritischer Blick auf die Zutaten verrät, ob ein Riegel vegetarisch ist.

Zahlreiche Proteinriegel sind mit Eiweißen aus Molke (auch Whey genannt) hergestellt und sind qualitativ hochwertig. Für vegane Riegel eignen sich Proteinriegel mit Hanfeiweiß oder Reisproteine, während Weizen- und Sojaprotein minderwertiger ist. Vegane Proteinriegel gibt es unter anderem auch als Rohkost und mit wenigen Allergenen.

Wer an Allergien leidet, sollte die Zutatenliste besonders kritisch betrachten. Einige Proteinriegel beinhalten die Hauptallergene Milchprodukte, insbesondere Molkenpulver, diverse Nüsse, Soja, Eier oder Schalenfrüchte.

Bildquelle: NatalyaBond/shutterstock.com

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