Rudergerät zum Muskelaufbau und Abnehmen

Rudergeräte sind beliebt. Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, dem effektiven Ausdauertraining in den eigenen vier Wänden nachzugehen. In diesem Beitrag erfahren Sie, worauf Sie bei der Auswahl einer Rudermaschine achten müssen.

Was versteht man unter einem Rudergerät?

Genau wie beim Rudersport auf dem Wasser, ist mit einem Rudergerät ein ganzheitliches Ausdauertraining möglich. Sie stärken dadurch Ihre Lungen sowie Ihr Herz-Kreislauf-System. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, Muskeln aufzubauen. In erster Linie beanspruchen Sie beim Rudern die Arme sowie die Rücken- und Brustmuskulatur. Durch die Vorwärtsbewegung werden aber auch Po und Beine gestrafft. Das Rudergerät selbst, besteht aus wenigen Teilen. Die sogenannte Aufstellvorrichtung ist für den sicheren Stand auf dem Boden verantwortlich. Auf ihr ist außerdem ein Sitz angebracht. Hier nehmen Sie Platz, wobei er dank zwei Schienen mühelos vor- und zurückrollen kann. Im vorderen Bereich sind zwei Trittbretter angebracht. Eine Schlaufenvorrichtung sorgt dafür, dass Ihre Füße einen festen Halt haben. Mit einem länglichen Haltegriff werden die Ruder simuliert. Ein eingebauter Widerstand simuliert das Wasser beim Rudern.

Wofür können Rudergeräte genutzt werden?

Rudergerät zur GewichtsabnahmeRudergeräte sind vor allem dann, wenn Sie eine Gewichtsabnahme anstreben, eine gute Wahl. Denn im Zuge des Trainings verbrauchen Sie als Anfänger pro Stunde zwischen 700 und 1.000 Kalorien. Damit ist das Rudern zum Abnehmen sehr effektiv. Außerdem hat die Maschine den Vorteil, dass Sie unabhängig vom Wetter trainieren können. Dies erweist sich insbesondere in der kalten Jahreszeit als praktisch. Damit die Übungen den gewünschten Effekt haben, müssen Sie die richtige Technik anwenden. So beugen Sie außerdem Verletzungen vor. Außerdem sollte das Training in regelmäßigen Abständen erfolgen. So kriegen Sie nämlich ein gutes Gespür für die einzelnen Bewegungsabläufe. Mit dem Rudergerät verbrennen Sie aber nicht nur Fett, sondern Sie bauen auch Muskeln auf. Dafür müssen Sie den Widerstand einfach hoch einstellen. Auch schnelle Bewegungen erweisen sich hier als Vorteil.

Rudergerät Muskeln – Welche Muskeln werden trainiert?

Mit dem Rudergerät können Sie gleich mehrere Muskelgruppen stählen. Es ist damit ein ausgewogenes Ganzkörpertraining möglich. So trainiert die Übung in der Zugphase Ihre Beinmuskeln. Die Rücken-, Waden-, Oberschenkel- und Gesäßmuskulatur wird bei jeder Bewegung schonend beansprucht. Ihre Knie, die Gelenke sowie der Rücken werden dabei nicht belastet. Doch auch Ihren Oberkörper können Sie beim Rudern straffen. Der Ruderzug kräftigt den oberen Rücken, die Arme und die Schultern. Das Rudergerät trainiert außerdem den kompletten Rumpf. Teil der Rumpfmuskulatur sind der Bauch sowie der obere und der untere Rücken. Jeder Zug am Haltegriff stählt Ihre Bauchmuskeln. Ist der Muskelaufbau Ihre oberste Priorität, sollten Sie zu einem Gerät greifen, das den Wasserwiderstand simuliert.

Rudergerät zum Abnehmen

Die Rückenmuskulatur wird beim Rudern schonend gekräftigt. Mit einem regelmäßigen Training wirken Sie Schmerzen im Alltag entgegen. Auch die Haltung wird durch die Übung optimiert. Der große Vorteil von Rudergeräten ist, dass sie sowohl den oberen als auch den unteren Bereich des Rumpfs trainieren. Ihre Muskulatur wird dadurch gleichmäßig gekräftigt.

Welche unterschiedlichen Rudergeräte gibt es?

Mittlerweile sind Rudergeräte in den unterschiedlichsten Ausführungen zu haben. Für welche Art von Produkt Sie sich entscheiden, hängt natürlich von Ihren Vorlieben und dem gewünschten Einsatzzweck ab. Auch in puncto Preis gibt es große Differenzen. Dabei muss ein hochwertiges Produkt nicht unbedingt teuer sein. Auch ein Gerät mit moderaten Kosten erfüllt seinen Zweck. Heute erfreuen sich bei Rudergeräten vor allem diese drei Ausführungen großer Beliebtheit. Es handelt sich hierbei jeweils um unterschiedliche Brems- und Antriebssysteme:Arten von Rudergeräten

  • Magnetbremse: Hier sorgen Elektro- und Dauermagnete für den Widerstand beim Rudern. Der Vorteil dieses Systems liegt darin, dass es sich einfach verstellen lässt. Auch sind damit runde Bewegungen möglich.
  • Windantrieb: Bei diesem System wird der Widerstand durch Luft erzeugt. Bei jedem Ruderzug wird sie – ähnlich der Funktionsweise eines Windrads – verdrängt. Je höher Sie den Widerstand einstellen, desto mehr Luft fließt in das Gerät, wodurch es schwieriger wird, den Ruderzug auszuführen. Charakteristisch für solche Rudergeräte ist ein leichter Windstoß, der bei jeder Bewegung ausgestoßen wird. Viele Menschen erleben ihn als erfrischend. Heute stehen Ihnen außerdem Hybridmodelle, die Magnet- und Windantrieb kombinieren, zur Auswahl.
  • Wasserwiderstand: Solche Geräte ahmen das Rudern authentisch nach. Für die Bremse sorgt ein Ergometer mit Wasserwiderstand. Viele Sportler empfinden dieses System als angenehm. Dies liegt nicht zuletzt am leisen Plätschergeräusch. Dieses gibt Ihnen das Gefühl, dass Sie sich tatsächlich am Wasser befinden.

Rudergerät für Zuhause

Auch in Ihren eigenen vier Wänden können Sie Ihren Körper mit dem Rudergerät stählen. Natürlich wollen Privatpersonen für ein Gerät nicht zu viel Geld ausgeben. Allerdings darf der Preis nicht das alleinige Entscheidungskriterium sein. Wollen Sie ein Produkt guter Qualität erstehen, müssen Sie mit Kosten von mindestens 500 Euro rechnen. Achten Sie außerdem darauf, dass das Rudergerät mit einem ausreichend großen Monitor ausgestattet ist. Auch sollten mehrere Trainingsprogramme verfügbar sein. Auf diese Weise können Sie die Übungen variieren und gemäß Ihren Zielen anpassen. Wollen Sie Platz sparen, sollten Sie zu einem klappbaren Gerät greifen.

Die Vorteile klappbarer Rudergeräte

Klappbare Rudergeräte haben den Vorteil, dass sie sich platzsparend verstauen lassen. Für den Gebrauch in den eigenen vier Wänden sind sie eine gute Wahl. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie nicht viel Raum zur Verfügung haben. Klappbare Modelle sind mit magnetischem Bremssystem sowie Luftwiderstand erhältlich. Simulationsgeräte lassen sich nicht zusammenlegen.

Rudergerät mit Wasser und Wasserwiderstand

Es handelt sich hier um Geräte, die ein natürliches Training ermöglichen. Die Intensität der Übungen bestimmen Sie selbst. Auch sind die Produkte oft hochwertig und aus natürlichen Materialien wie Holz gemacht. In puncto Bewegungsablauf und Widerstand liefern solche Rudermaschinen den höchsten Komfort. Dafür sind sie entsprechend kostspielig.

Rudergerät Übungen

Auf einem Rudergerät können Sie unterschiedliche Trainingsprogramme durchführen und daher mehrere Muskelgruppen trainieren. Sie sorgen damit für ein ausgewogenes Training. Hierbei kommt Ihnen das sogenannte Ruderergometer zugute. Mithilfe dessen sind Standard- und Stufentests möglich. Auf vielen Geräten sind außerdem kleine Computer installiert. Sie sind dazu imstande, Ihre Körperfunktionen zu messen und diese auszuwerten. So behalten Sie Ihren Trainingsfortschritt stets im Blick. Auch die Dauer der Übung sowie die Schlagfrequenz werden auf dem Computer angezeigt.

Rudergerät Test – Worauf achten?

Keinesfalls dürfen Sie bei Ihrem Kauf zum erstbesten Produkt greifen. Vergleichen Sie im Vorfeld stets mehrere Geräte miteinander. Wollen Sie auf Nummer sicher gehen, sollten Sie sich mit einem unabhängigen Test vertraut machen. So sehen Sie sofort, welche Produkte in puncto Preis und Leistung überzeugen. Achten Sie darauf, welche Kriterien bewertet wurden. Suchen Sie ein Rudergerät für den privaten Gebrauch, dann müssen Sie neben der technischen Ausstattung, auf die Größe sowie die Gesamtbelastung achten.

Fazit zu Rudergeräten

Ganz gleich, ob Sie lieber abnehmen oder Muskeln aufbauen wollen – mit einem Rudergerät sind Sie gut beraten. Mittlerweile stehen Ihnen jene Maschinen in den unterschiedlichsten Ausführungen zur Verfügung. Dank platzsparender Modelle können Sie Ihren Körper auch in den eigenen vier Wänden stählen. Allerdings müssen Sie beim Kauf darauf achten, dass es sich um ein Produkt guter Qualität handelt. Führen Sie sich dafür einen Rudergerät Test zu Gemüte.

Titelbild: vitalikradko / depositphotos.com
Bilder im Text: wavebreakmedia, kjpargeter / depositphotos.com