Wenn du mit dem Muskelaufbau beginnst, dann willst du natürlich schnellstmöglich dein Ziel erreicehn. Die Dauer des Muskelaufbaus hängt von verschiedenen Faktoren ab, aber es gibt grundsätzliche Werte mit denen du deine eigenen Fortschritte vergleichen kannst. Dies hilft dir dabei einzuschätzen, ob das Training richtig anschlägt oder ob es noch Optimierungsbedarf gibt.

Wichtig zu beachten ist, dass die Werte, die in diesem Artikel genannt werden, nicht zu 100% allgemeingültig sind. Dies bedeutet, dass es durchaus Abweichungen nach unten wie auch nach oben geben kann und wird. Wenn du jedoch nur 10% von den Werten erreicht, dann musst du dein eigenes Training und deine Ernährung hinterfragen und schauen wie du effektiver Muskeln aufbauen kannst.

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Die Ausgangssituation

Die Frage, wie lange es dauert, um einen ansehnlichen Bizeps oder einen runderen, muskulösen Hintern aufzubauen, ist nie pauschal zu beantworten. Die Ausgangslage des eigenen Körpers spielt hier eine zentrale Rolle. Nicht wenige stehen das erste Mal mit Gewichten im Fitnessstudio und erwarten, dass sich das Fett um den Bauch durch Training in einen Sixpack verwandelt. Wer aber generell ein paar Pfunde zu viel auf den Rippen hat, der sollte dieses zuerst loswerden – Muskelaufbau zusammen mit einer Gewichtsabnahme ist in der Regel nicht möglich. Wer noch nie wirklich Sport getrieben hat und den ganzen Tag im Büro verbringt, dem wird der Muskelaufbau schwerer fallen, als jemandem, der in seiner Jugend fleißig im Verein Fußball gespielt hat und in seinem Beruf schwere Gewichte hebt.

Generell gilt: Je besser deine jetzige Situation, desto einfacher wird es dir fallen, schnell Muskeln aufzubauen. Wer schon einmal trainiert hat und dann wieder anfängt, der profitiert außerdem vom Muscle Memory Effekt – Muskeln merken sich nämlich, ob sie schon einmal beansprucht wurden und wachsen dann schneller wieder in die Ausgangsposition.

Wer noch nie trainiert hat wird erfahrungsgemäß länger brauchen, um sein Ziel zu erreichen, als jemand der vom Muscle Memory Effekt profitiert. Absolute Anfänger haben jedoch auch einen zentralen Vorteil und zwar ist das Muskelaufbau-Potential zu Beginn am höchsten. Dies bedeutet, dass ein absoluter Anfänger in der Menge innerhalb eines Jahres am meisten neue Muskelmasse aufbauen kann.

Was hat Auswirkungen auf die Muskelaufbau Dauer?

Wie schnell Muskeln aufbaut werden, ist von vielerlei Faktoren abhängig. Wie schon erwähnt zählt dazu die Ausgangslage, aber auch das Alter, die Größe und besonders das Geschlecht. Vor einigen Jahren wurde Frauen noch eingeimpft, sie würden schnell muskelbepackt durch die Gegend laufen, wenn sie mit schweren Gewichten trainieren würde. Geboren waren die pinken Ein-Kilo-Hanteln. Dabei laufen Frauen nicht wirklich Gefahr, zu viele Muskeln aufzubauen, denn das männliche Geschlechtshormon Testosteron ist maßgeblich am Muskelaufbau beteiligt.

Dies bedeutet auch, dass jüngere Männer es wesentlich einfach haben, Muskeln aufzubauen – im Alter nimmt die Testosteronausschüttung bekanntermaßen ab. Wie viel Testosteron produziert wird, ist genetisch veranlagt, daher fällt es manchen Menschen einfacher als anderen, Muskeln aufzubauen. Daran ist nicht zu rütteln – am Trainieren sollte es trotzdem niemanden hindern.

Wann sind erste Erfolge zu sehen?

Schwitzen und Schuften im Studio – natürlich möchte man auch so schnell wie möglich Ergebnisse sehen. Wie schnell sich diese einstellen, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Jemand der vorher kaum trainiert hat, wird schon nach wenigen Wochen merken, wie sich der Körper positiv verändert. Man wird fitter, Konturen straffen sich und das Treppenlaufen fällt vielleicht nicht mehr ganz so schwer.

Einen wirklichen ersten Muskelaufbau sehen die meisten Menschen nach ca. 12 Wochen. Das hört sich zugegeben nach einer langen Zeit an, um erste Ergebnisse zu sehen, und das ist es auch. Der Körper ist zwar ein Wunderwerk der Natur, er verändert sich aber nur langsam. Wer also denkt, dass er es nach 4 Wochen Gewichtheben auf das Cover eines Fitnessmagazins schafft, der wird enttäuscht werden.

Am wichtigsten ist aber: Anfangen und dranbleiben – daran scheitern nämlich die meisten. Anfangs ist meist noch viel Motivation vorhanden, die schwindet aber schnell, wenn zwischen Alltag, Arbeit und Verpflichtungen noch das Fitnessstudio geschoben werden muss. Es ist daher wichtig, sich zwar ein großes Ziel zu setzen, dieses aber mit kleinen Meilensteinen zu versehen. Kleine Erfolge wie der Wechsel zu schwereren Gewichten sollten gefeiert werden. Rom wurde schließlich auch nicht an einem Tag gebaut.

Wie viel Muskelmasse pro Monat kann man erwarten?

Obwohl viele Faktoren das Muskelwachstum beeinflussen, gibt es grobe Richtlinien, wie viel Muskelmasse man monatlich aufbauen kann. Lyle McDonald, Autor mehrerer Bücher zum Thema Ernährung, Muskelaufbau und Fitness gibt in seinem Modell an, wie hoch das ungefähre Potential für den jährlichen Muskelaufbau ist:

Dauer Potential pro Jahr
1 Jahr Trainingsdauer 9 bis 11 Kilogramm
2 Jahre Trainingsdauer 4,5 bis 5,5 Kilogramm
3 Jahre Trainingsdauer 2,2 bis 2,7 Kilogramm
4 Jahre & mehr Trainingsdauer 1 bis 1,5 Kilogramm

Daraus abgeleitet ergibt sich ein möglicher Muskelzuwachs im Monat von 750 – 900 Gramm für einen Anfänger. In Stein gemeiselt sind solche Zahlen natürlich nicht – neben den persönlichen Faktoren muss man in diesem Jahr auch regelmäßig trainieren und sich passend ernähren.

Ohne Ernährung und richtiges Training kein Erfolg

Ein oft vernachlässigter Faktor im Muskelaufbau ist die Ernährung. Menschen trainieren 3-4 Mal in der Woche im Studio, stemmen Gewichte und sehen kaum Ergebnisse. Fragt man dann nach, wird häufig erzählt, dass die Ernährung im Vergleich zum Training nicht zu 100% geplant wurde.

Damit Muskelaufbau jedoch funktioniert, ist es unbedingt notwendig, dass man einen Kalorienüberschuss in seiner Ernährung hat. Dies bedeutet, dass du über die Nahrung mehr Energie aufnehmen musst, als du über den Tag hinweg verbrauchst. Generell sollten je Kilogramm Körpergewicht 2 Gramm Eiweiß und 1 Gramm Fett zu sich genommen werden, den Rest der Kalorien wird dann durch Kohlenhydrate aufgenommen. Diese Nährwertverteilung hat sich in der Praxis bewährt.

Neben der passenden Ernährung ist natürlich der Trainingsplan essenziell für das Wachstum der Muskeln. Einfach 500 Kalorien mehr futtern und dann nur einmal pro Wochen ins Studio gehen, wird nicht ausreichen. 3-4 Mal wöchentlich sollte das Studio besucht werden. Besonders für Anfänger empfiehlt sich ein Trainingsplan, der auf Grundübungen basiert, statt ein Plan, der hauptsächlich aus Geräteübungen besteht. So lernst du die Bewegungsabläufe und trainierst mehrere Muskelgruppen gleichzeitig.

Wer es mit dem Training allerdings übertreibt, der schadet sich nur selbst: Muskeln benötigen nämlich Ruhepausen um zu wachsen. Ein ständiger Trainingsreiz lässt den Muskeln nicht ausreichend Zeit zum Wachsen. Beim Trainingsplan ist also darauf achten, dass mit 2 bis 3 trainingsfreien Tagen pro Woche für ausreichend Ruhe gesorgt ist.

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